Shiatsu


Zen Shiatsu - Masunaga Shiatsu

Die zwei bedeutendsten Vertreter in der Geschichte des Shiatsu sind Tokujiro Namikoshi und Shizuto Masunaga. Masunaga war einer von Namikoshis begabtesten Schülern. Er begründete seinen eigenen Stil (Zen Shiatsu), entwickelte seine eigenen Theorien zur energetischen Struktur des menschlichen Körpers und erweiterte für sich das klassische Meridiansystem.
Durch ihn fand Shiatsu auch im Westen Anerkennung.

Im Gegensatz zur Akupunktur spielen einzelne Punkte keine so große Rolle im Zen Shiatsu. Es wird der gesamte Meridian = Energiebahn behandelt. Eine Energiebahn oder Meridian entwickelte sich bei den alten Chinesen u.a. daraus, dass man feststellte, welche Punkte am gesamten Körper empfindlich waren bei bestimmten Beschwerden. Wurden diese Punkte stimuliert, ging es Menschen mit ihren Beschwerden deutlich besser. Im Laufe der Jahrhunderte wurden so die Meridiane festgelegt - als "Verbindungsstraßen" zwischen eben diesen Punkten.

Wer zur Shiatsu-Behandlung kommt, möchte Verschiedenes damit für sich erreichen:

  • den eigenen Körper (wieder) fühlen
  • Entspannung des Rückens, des Nackens oder der gesamten Muskulatur (weil vielleicht zu wenig Zeit im Leben ist für andere Methoden wie u.a. AT oder PMR)
  • weniger Kopfschmerzen, weil die entsprechende Muskulatur sich entspannt
  • eine Stunde Wohlfühlen
  • sich selbst abgeben
  • nicht immer präsent sein müssen
  • Begleitung in schwierigen Situationen des Lebens

Der Shiatsu-Körperarbeiter geht in Resonanz mit dem Patienten. Der gesamte Körper und damit der gesamte Mensch wird gesehen und gefühlt.